Die Temperaturen sind unter 30° gesunken und haben tagsüber sogar unter 20°. Viele in der Stadt laufen mit Jacke oder dünnem Pullover herum. Ich habe die kühle Luft mit einem T-Shirt genossen.
Vergleichbar mit einem sonnigem Herbsttag kann man sich das Wetter hier in Melbourne zur Zeit am besten vorstellen.
Wunderschön sind hier die alten Straßenbahnen von denen man den City Circle kostenlos benutzen. Dieser fährt einmal um die Innenstadt herum, sodass man schnell an jeden Teil der Stadt gelange kann.
Die Stadt an sich ist leider wie Sydney auch, sehr dunkel und unruhig. Es gibt keine Fußgängerzone und überall sind Ampeln und Straßen, die es sehr ungemütlich machen von A nach B zu gelangen.
Einen Tag habe ich mir Zeit genommen um in den AlbertPark zu fahren. Dort findet in drei Wochen der große Preis von Australien der Formel1 statt. So konnte ich gespannt den Vorbereitungsarbeiten zusehen.
Der Albert Park ist aber ein trostloser Park. Ein drittel des Parks macht ein Golfplatz aus. Ein zweites Drittel ist ein See. Und das letztliche Drittel, in dem man umherschlendern kann sind so unschön gestaltet, dass ich den Park nach kurzer Zeit wieder verlassen habe.
Einzig spannend war die Tatsache, dass ich in drei Wochen zu dem Formel1 GrandPrix wieder hier sein werde und mir schon jetzt einen Blick von Nahem machen konnte.
In der Nähe des Albert Parks wollte ich mir auch mein chinesisches Visum für Juni beantragen, was mir jedoch erst drei Monate vor Eintritt in China gewährt werden kann. So werde ich mein Visum wohl erst in ein paar Monaten kurz vor Abreise in Sydney beantragen.
Das Hostel in Melbourne ist ein sehr altes Gebäude. Die Betten sind schlecht und die Badezimmer zu klein. Aus dieser Not heraus hat man das Unisex Badezimmer eingebaut, in denen sowohl Frauen als auch Männer zusammen sich morgens waschen.
Die zweite Nacht in diesem Hostel wurde ich während der Nacht bestohlen. Wie sich herausstellte war es, laut einer Zeugin, die die Nacht wach war und gesehen hat, dass jemand mein Portemonnaie genommen hat, der Zimmergenosse über mir. Er legte mein Portemonnaie wieder zurück. Dennoch wurde mein Bargeld entwendet und ich habe sicherheitshalber meine Kreditkarte sperren lassen.
Meine Reise geht von hier aus weiter nach Leeton, wo ich eine kostenlose Unterkunft gestellt bekomme und für Geld arbeiten kann. Man bekommt nicht viel, aber dafür ist die Unterkunft umsonst!










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